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24.03.2011 Feindbild Islam - Rassismus in neuem Gewand

  • am 24.03.2011 um 20:00 Uhr im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, Rostock
  • mit Marwa Al-Radwany (Initiative Grenzen-Los! e.V. / Verein für emanzipative Bildung und kulturelle Aktion Berlin)
  • ab 19:30 Uhr Volksküche
  • in Kooperation mit der RLS-MV und Soziale Bildung e.V.

Nicht erst seit dem 11. September 2001 wird Muslimen bzw. denen, die für Muslime gehalten werden - mit Argwohn und Misstrauen begegnet. Der "Krieg gegen den Terror" und eine globale ökonomische Krise, die sich zunehmend zu einer politischen ausweitet, bilden den Rahmen für einen breit angelegten antimuslimischen Diskurs mit spürbaren Auswirkungen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Das Kopftuchverbot in bestimmten Berufen, Moscheenstreits und Brandanschläge auf dieselben, das Staatsbürgerschaftsrecht mit seinen gezielt an Muslime gerichteten "Leitfäden zur Einbürgerung", Terrorismusabwehr im Inneren, der Streit um Religionsunterricht an Schulen und nicht zuletzt der spürbare Alltagsrassismus machen Menschen mit muslimischem Hintergrund in Deutschland das Leben schwer. In der Veranstaltung sollen die globale Ebene von antimuslimischem Rassismus und dessen Erscheinungsformen, aber auch antirassistische Handlungsperspektiven aufgezeigt werden. Mit dem geplanten Moscheebau in Rostock werden solche Formen des Rassismus auch hier zunehmen. Erste Vorboten zeigten sich als die hiesige islamische Gemeinde mit ihren Plänen an die Öffentlichkeit trat - nicht nur neofaschistische Organisationen reagierten prompt mit ihren üblichen Überfremdungsphantasien, auch zahlreiche Leserbriefe zeigten deutliche antiislamische Einstellungsmuster auf.

Foto: Roland Geisheimer / attenzione

25.03.2011 Lesung: 50 Jahre afrikanische Un-Abhängigkeiten

  • am Freitag, 25.03.2011 um 20:00 Uhr
  • im Peter-Weiss-Haus Rostock, Doberaner Str. 21
  • mit der Schauspielerin Sara Hiruth Zewde und der Geschäftsführerin von AfricAvenir Judith Strohm
  • in Kooperation mit  AfricAvenir International und dem Eine-Welt-Landesnetzwerk MV.

gefördert durch NUE und Inwent

Die Tour der 1000 Brücken – Heinz Ratz am 27.01.2011 im MAU

Am 27.01.2011 wird der Liedermacher Heinz Ratz im Rahmen eines „moralischen Triathlons“ nach Rostock kommen. Seit Anfang des Jahres fährt er mit dem Fahrrad, insgesamt 7000 Kilometer, unter dem Titel „Tour der tausend Brücken“ durch Deutschland, um einen menschlichen und gerechten Umgang mit Flüchtlingen einzufordern. Im Vordergrund steht das Miteinander von Kulturen und Religionen, ein respektvoller und menschenwürdiger Umgang mit Notleidenden und Flüchtlingen anderer Nationen und ein klares „Nein“ zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Rostocker migrationspolitische Anregungen - Hier mitunterzeichnen

An dieser Stelle möchten wir ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier zur Integrations- und Migrationspolitik in Rostock veröffentlichen. Bis zum 19.11.2010 konnten wir eine Reihe von Erstunterzeichner/innen gewinnen.

Die zentralen Aussagen der migrationspolitischen Anregungen sind:

5.10.2010 Fünf Jahre nach dem Flüchtlingsdrama von Ceuta und Melilla

Presseerklärung von PRO ASYL 5. Oktober 2010

Fünf Jahre nach dem Flüchtlingsdrama von Ceuta und Melilla - Die Toten und Verletzten waren ein Menetekel

30.09.2010 Pressemeldung der Linken zur Flüchtlingspolitik

Pressemeldung der Linken M-V, 30.09.2010

Abschreckung und Schikane in der Flüchtlingspolitik beenden Anlässlich des morgigen bundesweiten Tages des Flüchtlings, der unter dem Motto „Mit Diskriminierung macht man keinen Staat“ steht, fordert der migrationspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter, einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen.

Offener Brief an den Innenausschuss des Landtages M-V

Offener Brief Landtag Mecklenburg-Vorpommern Innenausschuss Rostock, 29.09.2010 Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der demokratischen Parteien im Innenausschuss des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, aus Anlass der kommenden Sitzung des Innenausschusses am 30.09.2010 möchten wir Sie mit diesem offenen Brief dazu auffordern sich mit der systematischen Verletzung bestehender Vorgaben und Regeln durch zuständige Behörden zu befassen und dem Landtag die Schließung der Landesgemeinschaftsunterkunft (LGU) in Nostorf/Horst zu empfehlen.

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