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06.07.06 Rechtsextreme Netzwerke sollen entlarvt werden

Nordkurier -NB

Neubrandenburg (rw). Im Rahmen der Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland", die noch bis zum 7. Juli im HKB-Foyer zu sehen ist, tritt heute ab 19 Uhr der Sozialwissenschaftler und freie Journalist Andreas Speit auf. Der Rostocker Verein Soziale Bildung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden zu der Veranstaltung ein. Ein neues Netzwerk der militanten Neonazis sei in der Bundesrepublik entstanden, wie in einer Pressemitteilung des Vereins aufmerksam gemacht wird. Statt Parteien bauen Kader der braunen Szene immer mehr „Freie Kameradschaften" auf. Mittlerweile bestehen über 200 solcher Gruppen, in denen sich militante Rechte, aggressive Rechtsrocker und gewaltbereite Skinheads zusammenfinden. Sie bemühen sich verstärkt um moderates Erscheinen, geben sich bürgernah und sprechen die Jugend an.

Andreas Speit will in der Informations- und Diskussionsveranstaltung die sich wandelnde Propaganda und veränderte Strategie der extremen Rechten skizzieren.