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29.03.2012 Naziterror und die Rolle des Staates

Donnerstag, 29.3.2012

Kein 10. Opfer! -  Rechtsterror und die Rolle des Staates mit dem apabiz (Berlin)

  • Wann:  20:00 Uhr, ab 19:00 Volksküche
  • Wo: im Peter-Weiss-Haus,  Doberaner Str. 21
  • In Kooperation mit Soziale Bildung e.V., Projekt „Politischer Donnerstag“


Die politischen Ziele von Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror, Mord und Vernichtung.

Die Antwort darauf, warum die Neonazigruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) den Weg in den bewaffneten Untergrund genommen hat, führt unter anderem in ihren geistigen und aktionistischen Erfahrungsraum in den 1990er Jahren. Dass die staatlichen Behörden die Existenz dieser terroristischen Gruppierung jahrelang nicht aufgedeckt - teilweise sogar gedeckt - haben, liegt schließlich auch in der unzureichenden behördlichen Analyse dessen, was eine neonationalsozialistische Bewegung und ihr gewalttätiges Potenzial ausmacht.

Der Vortrag wird sowohl den historischen als auch den aktuellen politischen Kontext des „Rechtsterrorismus“ beleuchten, dessen inhaltliche Entwicklungslinien aufzeigen und versuchen, auf einige der vielen offenen Fragen rund um den Komplex „NSU“ Antworten zu geben. Die Rolle der Geheimdienste und anderer staatlicher Behörden sowie die Berichterstattung der Medien werden insbesondere Themen des Abends sein.

Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des apabiz Berlin (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum) haben diesen Vortrag in Kooperation mit anderen antifaschistischen Projekten erarbeitet.