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Antira-Woche 2007

Antirassistische Aktionswoche „Open Borders, open minds“ in Rostock

vom 19. – 23.März 2007

Neben weltweiten Veranstaltungen, Aktionswochen und Kampagnen, die Rassismus und Diskriminierung in dieser Woche zum Thema machen, werden auch in zahlreichen deutschen Städten zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Informationen zu den geplanten Aktionen finden Sie unter http://unitedagainstracism.org/. In Rostock wird es aus diesem Anlass nun zum vierten Mal eine „Antirassistische Aktionswoche“ geben, die dieses Jahr das Thema „Globale Migrationskontrolle“, auch im Hinblick auf den kommenden G8-Gipfel, haben wird.
Zu jeder der Veranstaltungen, die an unterschiedlichen Orten in der Stadt aufgeführt werden, leiten ReferentInnen zu den jeweiligen Schwerpunktthemen ein. Nach den Filmen bzw. Lesungen wird Zeit für eine offene Diskussion sein. Alle interessierten Menschen sind zu den Filmveranstaltungen und begleitenden Aktionen recht herzlich eingeladen! Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Die Antirassistische Aktionswoche wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Regionalbüro MV) finanziell gefördert. Weitere Kooperationen bestehen mit der Heinrich-Böll-Stiftung – Bildungswerk M-V, dem Flüchtlingsrat M-V, dem Politischen Bildungsreferat des AStA der Universität Rostock.

Die Termine als Übersicht:

Mo 19.03. 17.30 Cafe MOMO, Am Vögenteich
Thema: Migration und G8
Film: Der 36. Breitengrad (Spanien 2004)
in Zusammenarbeit mit Avanti Lübeck und der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Di 20.03. 20.00 Haus Böll, Mühlenstr. 9
Thema: Eingewandert – Deutschlands Parallelgesellschaften
Lesung: mit Kerstin E. Finkelstein
Veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung
Mi 21.03. 20.00 FRIEDA 23
Thema: Globale Pharmaindustrie
Film: Der ewige Gärtner (USA 2005)
Do 22.03. 20.00 Uni, Ulmenstr. 69, R 124
Thema: „Gestürmte Festung Europa“
Lesung: mit Corinna Milborn
In Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat M-V
Fr 23.03. 20.00 Café Warmbad, Phase 2 (Niklotstraße)
Thema: Bleiberecht
Film: Ungeduldig (D, 2006)
inkl. Diskussion mit den FilmemacherInnen.

Hintergrund: 21. März 1960 – Sharpeville/Südafrika: 30.000 schwarze Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer demonstrieren friedlich gegen die diskriminierende Gesetzgebung des damaligen Apartheid-Regimes. Schusssalven aus Maschinenpistolen empfangen die für ihre
Rechte eintretenden Menschen. Die Bilanz des Tages: 69 Tote, 180 Verletzte. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte im Oktober 1966 den 21. März zum "Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus".